So können Sie sich informieren und beteiligen

Informationen aus erster Hand
Die Stadtwerke Stuttgart setzen auf Transparenz und Bürgerbeteiligung. Im März 2025 haben Anwohnerinnen und Anwohner Faltblätter mit detaillierten Informationen zur Windparkplanung bekommen. Mitte des Jahres 2025, vor der Einreichung des Genehmigungsantrags für die Windenergieanlagen, planen die Stadtwerke Stuttgart darüber hinaus einen öffentlichen Infomarkt. Hier können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger ausführlich über die Planungen am Standort Jettingen informieren und mit Expertinnen und Experten ins Gespräch kommen. Zusätzlich werden kontinuierlich aktuelle Informationen auf der Projektwebseite bereitgestellt.
Die Planung für das Windprojekt Jettingen bedarf laut Gesetz für die Genehmigung keiner förmlichen Öffentlichkeitsbeteiligung. Das heißt, die Genehmigungsunterlagen müssen nicht ausgelegt werden und es müsste keinen Erörterungstermin für Bedenken und Einwendungen geben. Die Stadtwerke Stuttgart haben sich aber dennoch freiwillig dazu entschieden, ein förmliches Verfahren durchzuführen.

Die Region nach vorn bringen
Die Stadtwerke Stuttgart setzen sich aktiv für den Klimaschutz ein und realisieren gemeinsam mit Städten und Gemeinden der Region Windenergie-Projekte. Der geplante Windpark Jettingen soll einen Gesamtstromertrag von 67,5 Millionen Kilowattstunden erzielen. Damit könnte er rein rechnerisch 27.000 Zweipersonenhaushalte mit einem Jahresverbrauch von 2.500 Kilowattstunden mit sauberem Strom versorgen. Die Region macht so große Schritte in Richtung Energieautarkie und Klimaneutralität.
Die Gewinnung regenerativer Energie bietet zudem zahlreiche Vorteile für die Gemeinde Jettingen und die umliegenden Kommunen:
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Kommunale Wertschöpfung durch die Kommunalabgabe (§6 EEG): Gemeinden im Umkreis von 2,5 Kilometern um den Windpark herum erhalten insgesamt 0,2 Cent pro tatsächlich erzeugter Kilowattstunde Strom. Das entspricht bei den aktuellen Planungen jährlich einem hohen fünfstelligen Betrag für Jettingen, sowie jeweils einem mittleren beziehungsweise niedrigen fünfstelligen Betrag für Herrenberg und Wildberg. Diese Beträge fließen jedes Jahr zusätzlich in die kommunalen Haushalte und kommen so den Menschen vor Ort zugute.
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Gewerbesteuereinnahmen aus dem Windpark.
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Finanzielle Bürgerbeteiligungsoptionen: Bürgerinnen und Bürger sollen die Möglichkeit erhalten, sich auch finanziell am Projekt zu beteiligen. Hier werden gerade mehrere Vorgehensweisen intensiv geprüft. Wir nehmen dieses Thema sehr ernst und versuchen, attraktive Modelle für die Menschen in der Region zu schaffen. Sobald hier eine Entscheidung feststeht, können sich Interessierte an dieser Stelle informieren.
